GRAPHIC SENSIBILITY

ALTE ZEITEN – NEUE ZEITEN
gs2Wir machen Oliven ein, pflücken Granatäpfel, pressen und keltern Wein; Herbst 2016 in Griechenland, Erntezeit.

1981: Steffen und Georg von den GRAPHICS besuchten uns immer wieder in unserem Proberaum von F.A.K./SISSIS KINDER in der Maybachstraße, (dem heutigen MBK), wie FRAUENKLINIK auch, die bei uns übten. Georg sehe ich immer wieder in der Stadt. Mit Steffen bin ich vor zwei Jahren im Theater Tribühne aufgetreten, bei „Musik ohne Grenzen“, ein Fest, das Klaus, mit dem ich bei LEFTA spiele, organisierte.

Damals, 1981/82 war ich einfach happy, wenn die beiden, Georg und Steffen, uns im Proberaum besuchten und Interesse zeigten. Wir tauschten uns aus.

Fürs Buch hab ich diesen Text zusammen gebastelt:

GRAPHIC SENSIBILITY

Graphic Sensibility waren die Herren Botschaft, Neidlein, Schwarz, Stanfield und Zoerlein.
Gitarrist und Keyboarder Georg erzählt: „Graphic Sensibility mit dem Sänger Kevin Stanfield lösten sich 1982 aufgrund eines Streits auf der Bühne beim „Umsonst und Draußen-Festival“ in Stuttgart Vaihingen auf, um dann in erneuerter Besetzung mit mir und Steffen und dem neuen Sänger John Bonser aus Manchester gar keinen Punk mehr zu machen, eher Crossover, auch wenn das verpönt war. ……

Steffen Moddrow, der 1977-1979 bei ANTI PLASTIK und 1980-1982 bei SCHRECKLICHER FRÜHLING spielte, berichtet: „Nachdem der neue britische Sänger aus Manchester, John Bonser, der alte Keyboarder Georg Stock und ich an den Drums 1982/83 in die Band einstiegen, entwickelten wir ein vielfältigeres Programm als die Urbesetzung. Wir waren sehr stark vom „Manchester Freigeist“, den John mitbrachte, geprägt.“
Auf dem Marienplatz-Fest 1984 haben „die Bullen“ den GRAPHICS den Strom abgedreht. Steffen amüsierte sich: „Als Drummer lärmte ich erst weiter, aber dann überwältigten mich die grünen Männchen. Haja, ich hatte noch einen Schlagzeugstock und als mir der weggenommen wurde, spielte ich mit der Fußmaschine weiter.“

DIE FLÜCHTLINGE

Steffen berichtet: „DIE FLÜCHTLINGE sind Getriebene, Verfolgte, Nichtangepasste, Nichtakzeptierte. Das passte inhaltlich zu Punk und war somit für uns der perfekte Name.“ „Musikalisch unsere Antwort auf Fehlfarben“, sagt Georg und berichtet: „Unser einziger Gig beim Festival „Schwabesäkel International“ fiel aber ins Wasser, weil einige Punks in der Mausefalle eine zünftige Schlägerei anzettelten. Die Polizei beendete das Festival vorzeitig.“

Einige Jahre später begann Steffen „Musik mit allen Mitteln“ zu machen. Alltagsobjekte, wie z.B. digitales Kinderspielzeug, Bierdosen, Klebeband und auch Lebensmittel wie Spaghetti bezieht Steffen in seine Performance mit ein und präpariert damit sein Schlagzeug.

Empfehlen

Eine Antwort zu “GRAPHIC SENSIBILITY”

  1. Stef sagt:

    Oja, wir zogen von Bunker zu Bunker und es gab jede Menge „strange pathetic sounds“, zuletzt unter dem Marienplatz. And Tommy fell in love again …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*